Hello again!
Einmal mehr gesund und munter zurück in Macao! Dieses mal gab es ein langes Wochenende im Südwesten Chinas. Die Gegend ist berühmt für die schöne Landschaft und ein Foto von Yangshou ist auf jedem 20 Yuan Schein zu finden.
Mit dem Bus gings 12 Stunden nach Guilin. Eigentlich hatten wir Tickets für nen Schlafbus. Mit der Begründung der sei kaputt wurden wir dann aber einfach in nen normalen Bus verfrachtet. Der Bus war nicht ganz voll und so war das dann auch okay. Auf der Rückfahrt hatten wir dann den gewünschten Schlafbus. Aber schlafen und Schlafbus passt (zumindest für mich) überhaupt nicht zusammen...
Trotz der leichten Startschwierigkeiten sind wir um fünf Uhr morgens in Guilin angekommen und haben erst mal in nem Park die Chinesen beim Morgensport beobachtet. Bei völliger Dunkelheit hat da jeder sein Geheimrezept, um jung zu bleiben. Manche laufen stundenlang armekreisend rückwärts im Kreis und andere gehen auf Händen und Füssen spazieren. Ihr fragt euch sicherlich "ist das nicht eklig mit dem Händen auf dem Boden wo doch jeder richtige Chinese, der was auf sich hält alle 5 Meter volles Rohr und unter Begleitung lauter Geräusche auf den Boden rotzt?". Ja ist es, aber deshalb haben die extra "Schuhe" für die Hände! Ich bin überzeugt die Übung ist richtig gut für den Rücken!
Bruce Lee haben wir auch gesehen!! Wir haben irgendwo im Dunklen immer so ein dumpfes Geräusch gehört. Die Neugier hat dann natürlich gesiegt und wir haben nachgeschaut was da los ist. Wie bei Karate Kid 1 hat da einer die ganze Zeit mit seinen Unterarmen gegen nen Baum gehauen. Bestimmt ne halbe Stunde. Sind dann abe weiter und ich frag mich jetzt noch wer woll gewonnen hat, der Baum oder unser Kung Fu Meister!!!
Schwimmen war auch sehr beliebt. Aber da die selbst da alle paar Meter neben sich ins Wasser gerotzt haben und der Fluss schmutziger als der Neckar war, fand ich das dann doch nicht sehr einladend.
Mit dem Morgengrauen kam dann die TaiQi-Gemeinde ins Rollen und es bildeten sich rießige Gruppen die alle schön den Anweisungen ihres 85 Jährigen Obergurus folgen...
Mit nem normalen Linienbus sind wir dann weiter nach Yangshou. Von dort aus haben wir dann einige kleine Trips unternommen. Mit dem Fahrrad durch die Reisfelder, Hikingtour, zu kleinen sehr armen und einfachen Dörfern und auf nem Bambusfloos den Li-River entlang.
Yangshou selbst war seht touristisch und es gab sogar Pizza!!!! Richtig Pizza!! Ich hab 3 Tage am Stück Pizza gegessen:-) wieso auch nicht, in den letzten 3 Monaten gabs schließlich ja auch kaum einen Tag an dem ich keinen Reis gegessen habe!
Außerdem haben wir viele andere Backpacker getroffen und es war richtig witzig zusammen zu sitzen und zu hören was die anderen so erlebt haben.
Die Gegend ist sehr beeindruckend und wenn man etwas Zeit investiert und bisschen weg von dem ganzen Trubel fährt bekommt man nen guten Eindruch vermittelt wie wohl die Mehrzahl aller Chinesen lebt....
Bilder folgen!
Dienstag, 27. November 2007
Sonntag, 18. November 2007
Macao Grand Prix
Dieses Wochenende war ich mal in Macao. Was aber nicht heisst das es langweilig wurde. Hier war die letzten Tage mächtig was los. Dieses Wochenende fand der prestigeträchtige Macao Grand Prix statt. Alle großen Formel 1 Fahrer haben hier eigentlich schon mal gewonnen. Darunter die Schuhmachers, Senna oder auch David Coulthard.
Wir Austauschstudenten haben das Wochenende am Freitag Abend mit ner Party in unserer WG eingeleutet. Hier liess sich natürlich keiner lumpen und alle kamen so das die Party mal wieder ein voller Erfolg wurde!
Nachdem der Samstag dann mit aufräumen und putzen ziemlich schnell verging stand abends so einer Art von Weinprobe auf dem Programm. Das haben unsere Franzosen organisert. Da ich ja bekanntlich keinen Wein trinke war ich ein bisschen besorgt ob das angekündigte Buffet auch hält was die Franzosen versprochen haben (ist immer so ne Sache mit denen).
Aber ich kann euch sagen, ich hab auf jeden Fall die 5€ wieder reingefressen!!!!!! ich war eigentlich nur am Buffet zu finden und hab mal wieder Salami und Schinken genossen!! :-)
Der Sonntag, war dann der Renntag. Es fing morgens mit dem Porsche Carrera Cup und der Tourenwagen der WTC-Tour an und endete mit dem Highlight, dem Formel 3 Rennen. Irgendwie haben wir es später sogar noch geschafft auf die Haupttribühne zu kommen. Hatten dann Plätze direkt an Start und Ziel :-)
Auch wenn die Fahrzeuge ziemlich schnell an einem vorbei rasen war es doch ziemlich spannend. Wir hatten nen guten Blick auf die Videowand und sahen daher eigentlich alle Überholmannöver und Crashes. Letztere gab es ziemlich oft, da in Macao´s Stadtkurs eigentlich nirgendwo Auslaufzonen bestehen. Ist eigentlich so wie in Monaco.
Aber ich kann euch sagen, ich hab auf jeden Fall die 5€ wieder reingefressen!!!!!! ich war eigentlich nur am Buffet zu finden und hab mal wieder Salami und Schinken genossen!! :-)
Auch wenn die Fahrzeuge ziemlich schnell an einem vorbei rasen war es doch ziemlich spannend. Wir hatten nen guten Blick auf die Videowand und sahen daher eigentlich alle Überholmannöver und Crashes. Letztere gab es ziemlich oft, da in Macao´s Stadtkurs eigentlich nirgendwo Auslaufzonen bestehen. Ist eigentlich so wie in Monaco.
So ging auch dieses Wochenende, zuhause in Maco, recht schnell rum und Zeit für langeweile gibt es obwohl ich jetzt schon relativ lange hier bin immer noch nicht!!!
Sonntag, 11. November 2007
Hong Kong
Nachdem jetzt schon die Hälfte meines Auslandssemesters um ist, hab ich es endlich geschafft nach Hong Kong zu gehen. Ist ja für mich gleich um die Ecke:-)
Neben dem typischen Sightseeing mit dem großen Buddha, Peak, Märkten usw. haben wir natürlich auch das Nachtleben genossen.
Außerdem hab ich noch Anna, die auch in Pforzheim studiert, getroffen. Manchmal muss man halt um die halbe Welt reisen um die wichtigen Leute zu treffen:-) War auf jeden Fall ganz cool!
Naja, und das war es ja auch schon, 2 Tage gehen in so ner großen Stadt dann doch ganz schnell um...
Neben dem typischen Sightseeing mit dem großen Buddha, Peak, Märkten usw. haben wir natürlich auch das Nachtleben genossen.
Außerdem hab ich noch Anna, die auch in Pforzheim studiert, getroffen. Manchmal muss man halt um die halbe Welt reisen um die wichtigen Leute zu treffen:-) War auf jeden Fall ganz cool!
Naja, und das war es ja auch schon, 2 Tage gehen in so ner großen Stadt dann doch ganz schnell um...
Sonntag, 4. November 2007
Beijing
Freitag vor ner Woche ging es los, unsere Reise zur Hauptstadt Chinas! Da die Flüge teuer waren entschieden wir uns für die billigere Variante. Was soviel heisst wie - Bus und Bahn.
Wie gewohnt von Macao nach Zuhai rüber. Dort mal wieder ne Nacht verbracht ( Massage:-)!!!!) Am nächsten morgen um halb sechs dann 3 Stunden mit dem Bus nach Guanzhou. Von hier sind wir dann mit der Bahn nach Beijing. Das ganze hat dann 21 Stunden gedaurert und der Zug hatte gleich mal Verspätung.
Aber okay, wir haben es gut überstanden und sind am nächsten morgen um sieben in Beijing angekommen. Dort hat uns erstmal der Schlag getroffen! Wir wussten das es kalt wird und ich hatte auch alle meine warmen Klamotten eingepackt ( also 2 lange Hosen und 2 Pullis). Wie sich herausstellen sollte war das nicht genug. Ich hab während der ganzen Woche beide Pullis übereinander getragen!!! Wir haben denn restlichen Tag erstmal mit einkaufen verbracht. Jacke, Handschuhe und Mütze mussten her. Wir waren die Temperaturen echt nicht mehr gewöhnt und wurden mal wieder daran erinnert wie es wohl bei euch zuhause ist.
Während der Woche haben wir dann nach und nach die Stadt erkundet und viele Tempel der unterschiedlichsten Religionen, Türme, alte Stadtmauern, riesige Tore, Paläste und andere verbleibsel der vielen verschiedenen Dynastien die über China herrschten gesehen. Natürlich stand auch die Verbotene Stadt sowie der Platz des Himmlischen Friedens auf dem Programm. Hier haben wir zufällig 2 chinesische Studenten getroffen die uns noch ein bisschen durch die kleinen entlegenen Gassen geführt haben und mit uns zu einem Teehaus sind wo wir eine klassische chinesische Teezeremonie miterleben durften.
Das Olympiastadion hab ich mir, wenn ich schonmal da war, dann auch nicht entgehen lassen. Das Olympiagelände ist noch ne große Baustelle. Wie eigentlich ganz Beijing wo gerade überall
ausgebessert und renoviert wird und das in einem Ausmaß das wir in Deutschland so nicht kennen ( ist bei allem so, alles ist hier viel größer und viel mehr Menschen rennen um einen herum).
Für einen Tag haben wir uns in unserem Hostel Fahrräder gemietet. War echt cool da wir so auch viele Teile Beijings gesehen haben in denen keine Touristen sind und man einfach viel schneller vorankommt. Wir sind hauptsächlich durch Hutongs, die kleinen verwinkelten Gässchen mit vielen Gaarküchen in denen die einfachen Leute leben, geradelt. War echt interessant und man konnte erahnen wie es wirklich aussieht abseits der touristischen Gegenden.
Das Highlight für mich war aber der Trip an die Great Wall. Wir haben uns an ein Teilstück weiter weg bringen lassen, wo die Mauer noch in ihrer ursprünglichen Form existiert und nicht renoviert, von Touristen
belagert ist und alle par Minuten jemand anderes dir T-Shirts andrehen will. Wir sind 10 km auf der Wall gewandert und haben dafür ganze 4 Stunden gebraucht. Zum ersten mal in Beijing hab ich geschwitzt!! War ganz schön anstrengend. Aber echt beeindrucken wie sich das steil auf und ab durch die Berge schlängelt. Die Mauer scheint wirklich endlos zu sein.
Achso, beinah hät ich es vergessen. Peking ist ja bekannt für seine vielen Delikatessen:-) natürlich haben wir auch da zugeschlagen. Die Pekingente war das beste was ich seit langem gegessen habe. Da es so gut und so billig war haben wir das auch ausführlich genossen und am nächsten Tag nochmal wiederholt. Ausserdem hab ich noch Essel und endlich auch Hund gegessen - hab´s euch doch gesagt!!!!!!!!!
Auf nem Nachtmarkt gab es dan noch richtig wildes Zeug. Man konnte alle möglichen Innereien von allen erdenklichen Tieren essen (sogar das Glied), es gab Schlangen, Seesterne, Würmer und was weiss ich was. Hier waren wir dann doch nicht so Probierfreudig wie in den Tagen zu vor. Für uns gabs hier nur Schlange, Skorpion und irgendwas von dem ich nicht weiss was es war (aber scheisse geschmeckt hat)!
Mit vielen Eindrücken und Erfahrungen reicher haben wir dann wieder unsen langen Heimweg angetreten und sind jetzt wieder gut zuhause in Macao angekommen...
Wie gewohnt von Macao nach Zuhai rüber. Dort mal wieder ne Nacht verbracht ( Massage:-)!!!!) Am nächsten morgen um halb sechs dann 3 Stunden mit dem Bus nach Guanzhou. Von hier sind wir dann mit der Bahn nach Beijing. Das ganze hat dann 21 Stunden gedaurert und der Zug hatte gleich mal Verspätung.
Während der Woche haben wir dann nach und nach die Stadt erkundet und viele Tempel der unterschiedlichsten Religionen, Türme, alte Stadtmauern, riesige Tore, Paläste und andere verbleibsel der vielen verschiedenen Dynastien die über China herrschten gesehen. Natürlich stand auch die Verbotene Stadt sowie der Platz des Himmlischen Friedens auf dem Programm. Hier haben wir zufällig 2 chinesische Studenten getroffen die uns noch ein bisschen durch die kleinen entlegenen Gassen geführt haben und mit uns zu einem Teehaus sind wo wir eine klassische chinesische Teezeremonie miterleben durften.
Das Olympiastadion hab ich mir, wenn ich schonmal da war, dann auch nicht entgehen lassen. Das Olympiagelände ist noch ne große Baustelle. Wie eigentlich ganz Beijing wo gerade überall
Für einen Tag haben wir uns in unserem Hostel Fahrräder gemietet. War echt cool da wir so auch viele Teile Beijings gesehen haben in denen keine Touristen sind und man einfach viel schneller vorankommt. Wir sind hauptsächlich durch Hutongs, die kleinen verwinkelten Gässchen mit vielen Gaarküchen in denen die einfachen Leute leben, geradelt. War echt interessant und man konnte erahnen wie es wirklich aussieht abseits der touristischen Gegenden.
Das Highlight für mich war aber der Trip an die Great Wall. Wir haben uns an ein Teilstück weiter weg bringen lassen, wo die Mauer noch in ihrer ursprünglichen Form existiert und nicht renoviert, von Touristen
Achso, beinah hät ich es vergessen. Peking ist ja bekannt für seine vielen Delikatessen:-) natürlich haben wir auch da zugeschlagen. Die Pekingente war das beste was ich seit langem gegessen habe. Da es so gut und so billig war haben wir das auch ausführlich genossen und am nächsten Tag nochmal wiederholt. Ausserdem hab ich noch Essel und endlich auch Hund gegessen - hab´s euch doch gesagt!!!!!!!!!
Auf nem Nachtmarkt gab es dan noch richtig wildes Zeug. Man konnte alle möglichen Innereien von allen erdenklichen Tieren essen (sogar das Glied), es gab Schlangen, Seesterne, Würmer und was weiss ich was. Hier waren wir dann doch nicht so Probierfreudig wie in den Tagen zu vor. Für uns gabs hier nur Schlange, Skorpion und irgendwas von dem ich nicht weiss was es war (aber scheisse geschmeckt hat)!
Mit vielen Eindrücken und Erfahrungen reicher haben wir dann wieder unsen langen Heimweg angetreten und sind jetzt wieder gut zuhause in Macao angekommen...
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